Projekte

Die BBJ Consult AG berät, begleitet und realisiert seit Mitte der 1980er Jahre sehr erfolgreich Projekte auf nationaler und internationaler Ebene. Gemeinsam mit unseren Auftraggebern und (Projekt-) Partnern entwickeln wir individuelle, passgenaue Handlungsstrategien, die auf die unterschiedlichen Bedarfe, Politikfelder und Förderprogramme ausgerichtet sind.

In Vorbereitung zu geplanten und begleitend zu laufenden Projekten arbeitet unser erfahrenes Consultingteam mit einem internationalen Expert*innen-Netzwerk zusammen und garantiert so branchenübergreifendes, multidisziplinäres Know-How für die spezifischen Anforderungen Ihres Projekts.

Projektauswahl

Rehabilitation der technischen und beruflichen Bildung (TVET) in Somalia

Entwicklung eines (beruflichen) Qualifikationsrahmens in Somalia.

Rehabilitation der technischen und beruflichen Bildung (TVET) in Somalia

Entwicklung eines (beruflichen) Qualifikationsrahmens in Somalia.

„Rehabilitation der technischen und beruflichen Bildung (TVET) in Somalia“ ist eine Maßnahme, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mit Mitteln der Europäischen Union und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt wird. Die Maßnahme verfolgt einen Mehrebenenansatz und verbindet formale und non-formale arbeitsmarktorientierte berufliche Qualifizierungsangebote im Bereich der beruflichen Bildung in zukunftsorientierten Sektoren. Dies erfolgt über drei Handlungsfelder: (1) Verbesserung der Kapazitäten ausgewählter Berufsbildungszentren zur Durchführung arbeitsmarktorientierter basis-und höherqualifizierender Ausbildungsprogramme. Hier werden ausgewählte Berufsbildungszentren in den Projektregionen in die Lage versetzt, kontinuierliche Aus-und Weiterbildungsprogramme umzusetzen. (2) Erhöhung der Qualität basis-und höherquallifizierender Ausbildungsprogramme für ausgewählte Berufsprofile durch die Entwicklung und Umsetzung modularer Ausbildungsprogramme. (3) Schaffung inhaltlicher Voraussetzungen für eine institutionalisierte arbeitsmarktorientierte Berufsausbildung. Hierzu werden strukturbildende Elemente für den Aufbau eines einheitlichen Berufsbildungssystems in Somalia entwickelt.

Im Rahmen des Handlungsfeldes 3 soll u.a. ein harmonisierter nationaler (Berufsbildungs -) Qualifikationsrahmen entwickelt werden, welcher zwischen den relevanten öffentlichen Einheiten in den Projektregionen (Somaliland, Jubaland, Puntland und Benadir Region/ Mogadishu), der Bundesregierung und weiteren relevanten Nichtregierungsakteuren diskutiert wurde. Um die Durchlässigkeit der Bildungsgänge innerhalb Somalias zu gewährleisten soll es einen, in ganz Somalia geltenden (Berufsbildungs-) Qualifikationsrahmen geben.

Die BBJ Consult AG ist für die Entwicklung des nationalen (Berufsbildungs-) Qualifikationsrahmens (NQF/VQF) Somalias sowie die (Weiter-) Entwicklung eines Berufsbildungs-Qualifikationsrahmen für Somaliland und Puntland zuständig. Dabei werden neben den vorhandenen (enterprise-based und institutional-based) und vom GIZ-Projekt neu entwickelten „dualen“ Ausbildungsgängen auch fragmentierte Berufsausbildungsgänge von Nichtregierungsorganisationen und anderen Ausbildungsanbietern berücksichtigt. Der neu entwickelte Qualifikationsrahmen soll vorhandene Dokumente Somalias als auch die der EU, Südafrikas, der Golfstaaten, Ostafrikas, Ruandas und Liberias bei dessen Entwicklung, sofern angemessen, berücksichtigen. Hierzu führen wir eine umfassende Literaturrecherche durch. Mit den Qualifikationsrahmen wird das Ziel verfolgt, auf der Basis von learning outcomes mehr Transparenz und Durchlässigkeit und dadurch mehr Mobilität, bessere Anrechenbarkeit und Anerkennung von Lernleistungen zu ermöglichen. Unser Team unterstützt bei der Zuordnung von Qualifikationen zu den Qualifikationsrahmen und übernimmt folgende Aufgaben:

  • Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses und Förderung des Commitments der Zielgruppen, Förderung des Verständnisses der Kernprinzipien (Learning outcomes, Prüfungen, Qualitätssicherung, Validierung, Anerkennung (recognition), die Rolle des NQF und den Geltungsbereich) bei den relevanten Stakeholdern
  • Durchführung Workshops u.a. mit Vertretern der Bundesregierung, Puntland, Jubaland und Benadir, dem Privatsektor und weiteren Schlüssekakteure
  • Förderung der Bewusstseinssteigerung als auch Konsultation und Mittragen der relevanten Dokumentation der bewusstseinssteigernden Maßnahmen
  • Technische Testung des NQF
  • Unterstützung in der operativen Phase, bspw. bei der offiziellen Anerkennung des (V)QF auf nationaler Ebene
  • Dokumentation des Prozesses und der Ergebnisse
  • Durchführung einer Evaluation, Feststellung des Impacts und (re)design
Projektlaufzeit: 01.10.2019 –31.12.2021
Auftragsvolumen: 219.615,00 EUR
Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Team Internationale Delegationen (ID)

Organisation internationaler Delegationsreisen in Deutschland für die GIZ.

Team Internationale Delegationen (ID)

Organisation internationaler Delegationsreisen in Deutschland für die GIZ.

Das Team Internationale Delegationen (ID) der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Berlin ist für die Beratung und Betreuung fachbezogener Delegationsreisen für Partner der GIZ im Ausland zuständig. Unterstützt durch externe Dienstleister und Expert*innen ist das Team ID erster Ansprechpartner für alle Anfragen und Beratungen aus der GIZ Außenstruktur zu Delegationsreisen nach Deutschland und nach Europa. Ziel ist es, den direkten Austausch zwischen den Projektpartnern der GIZ im Ausland und deutschen, europäischen oder Partnern in Drittländern fördern.

Jährlich werden etwa 300-400 internationale Delegationen nach Deutschland, Europa oder in Drittländer durchgeführt. Die Teilnehmenden sind i.d.R. hochrangige Vertreter der Partnerländer, die auf gleichrangige Ansprechpartner im Gastland treffen wollen und sollen.

Die BBJ Consult AG unterstützt bei der konzeptionellen Programmgestaltung, der Auswahl und Vorbereitung der Gesprächspartner*innen, bei der Reiselogistik und bei der finanziellen Abwicklung und Nachbereitung der fachbezogenen Delegationsreisen nach Deutschland, Europa oder in Drittländer, incl. Backstopping in der Phase der Reisedurchführung. Im Einzelnen beinhaltet dies

  • Erstellung von Kalkulationen zu den Gesamt-und Einzelkosten der Reise
  • Logistische Organisation der Delegationsreise
  • Recherche nach geeigneten Institutionen und Gesprächspartnern, Kontaktaufnahme, Terminabstimmung und Gesprächsvorbereitung
  • Bereitstellung von Dolmetscher*innen und Reisebegleiter*innen
  • Vorbereitung von Unterlagen für die Begleitung zu Inhalt, Ablauf, Institutionen und Gäste sowie die Übermittlung von relevanten Informationen an die weiteren Dienstleister
  • Erstellung eines Programmheftes
  • Kontinuierliche Pflege eines geschützten Arbeitsbereichs im Dokumenten-Management-System (DMS) der GIZ für alle mit der Reise verbundenenVorgänge

Projektlaufzeit: 01.09.2019 – 31.08.2020
Auftragsvolumen: kein festes Budget / Rahmenvereinbarung

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Love doesn’t hurt

Vernetzungsprojekt zur Bekämpfung häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt.

Love doesn’t hurt

Vernetzungsprojekt zur Bekämpfung häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt.

Während die Kriminalitätsraten in vielen EU-Ländern im Allgemeinen sinken, steigt die Zahl der (gemeldeten) Fälle von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt stetig. Das Projekt „Love doesn’t hurt“ zielt darauf ab, relevante Akteure der Zivilgesellschaft zu sensibilisieren und in Strategien, Konzepten und Ansätzen zur Bekämpfung häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt zu schulen.

Projektpartner sind neben der BBJ Consult AG fünf Verbände, Bildungszentren und Organisationen für Sozialarbeit aus Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Spanien und der Türkei. Über den Zeitraum von 15 Monaten finden Informations- und Schulungsveranstaltungen im jeweiligen Wirkunskreis der einzelnen Projektpartner statt, die dem gegenseitigen Erfahrungs- und Ideenaustausch ebenso dienen wie der gemeinsamen Arbeit an Präventionsstrategien und Methoden zur Unterstützung der Opfer. Darüber hinaus werden auch lokale Akteure und Betroffene an den Projektaktivitäten beteiligt, um ihre Ansätze und Perspektiven miteinzubeziehen. Um die Ergebnisse der Projekttreffen öffentlich zu machen und eine offene Debatte zu fördern haben sich alle Projektpartner dazu verpflichtet, lokale Sensibilisierungskampagnen zu konzipieren und durchzuführen.

Die BBJ Consult AG fungiert als Koordinierungsstelle des Projekts und ist als solche verantwortlich für die gesamte Projektkoordination incl. Budgetverwaltung, Erfolgsmessung und Berichterstattung an die Nationale Agentur und die EU-Kommission.

Projektlaufzeit: 01.09.2018 – 31.10.2020
Auftragsvolumen: EUR 110.846,00
Auftraggeber: Erasmus+ Youth in Action

Metropolis: Sustainable Cities Collaboratory (SCC)

Internationales Städtenetzwerk von Großstädten und Metropolregionen.

Metropolis: Sustainable Cities Collaboratory (SCC)

Internationales Städtenetzwerk von Großstädten und Metropolregionen.

Metropolis ist ein Netzwerk von aktuell rund 140 Hauptstädten und Städten mit mehr als einer Million Einwohnern. Ziel dieses Netzwerks ist der gegenseitige Austausch und die Unterstützung und gemeinsame Lobbyarbeit für die Interessen der Stadt gegenüber internationalen Organisationen (UNO etc.) und nationalen Regierungen. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller fungiert als Interimspräsident des Netzwerks und hat seine Kandidatur für das Amt des Netzwerkpräsidenten eingereicht.

Das SCC-Projekt zielt darauf ab, konkrete Strategien, Ideen und Formate zu entwickeln, die das Funktionieren der gegenseitigen Unterstützung und den Austausch zwischen den Städten ermöglichen und eine solide wissenschaftliche Grundlage für Stadtstrategien bilden. Im Rahmen von SCC werden Stadtverantwortliche und Forschende/Institutionen, die sich mit urbaner Nachhaltigkeit befassen, vernetzt. Dafür wurden mehrere Tools entwickelt, wie bspw. die digitale Plattform „use (urban sustainability exchange)“. Sie fungiert als Instrument zur Umsetzung der Neuen Urbanen Agenda (NUA) sowie der Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals/SDGs) und richtet sich an Planungsverantwortliche in Politik und Verwaltung ebenso wie an „Urban Practioners“. Mittels internationaler Fallstudien und durch die Vernetzung von Akteuren aus Forschung, Politik, Verwaltung und urbaner Praxis soll das, was use im digitalen Raum leistet, in den städtischen Raum übertragen werden.

Regelmäßig stattfindende, interaktive Webinare bieten Stadtverantwortlichen und Akademiker*innen die Möglichkeit zum informellen Austausch über Strategien und Projekte. Diese Webinare werden von Prof. Paul James, Direktor des Institute for Culture and Society der Western Sydney University und seinem Team geleitet.

Um die Voraussetzungen für eine effektive Vernetzung zu schaffen, werden Schnittstellentreffen organisiert, bei denen sich Stadtbeamte und Forschende physisch treffen. Das Projekt fördert auch die Entwicklung lokaler Mitarbeitender (Arbeitsgruppen aus städtischen Amtsträgern, Wissenschaftler*innen und Interessenvertretungen) zu einem Thema, das die Städte für wichtig halten. Diese lokalen Mitarbeitenden können sich dann mit ähnlichen Strukturen, Expert*innen oder kommunalen Amtsträgern verbinden, die an einer ähnlichen Herausforderung arbeiten oder in letzter Zeit gearbeitet haben.

Die Unterstützung der BBJ Consult AG für die Belange des Berliner Senats umfasst …

  • … die Koordination und organisatorische Unterstützung im Rahmen der Berliner Interimspräsidentschaft des Metropolis-Netzwerks, insbesondere die Teilnahme des Regierenden Bürgermeisters an den Jahrestreffen 2018, 2019 und dem Weltkongress 2020;
  • … die inhaltliche und koordinierende Unterstützung bei der Verknüpfung verschiedener Aktivitäten der Berliner Metropolregion, bei der Vorbereitung der von der UCLG organisierten Weltratssitzungen, der Exekutivkomitee-Sitzungen und der Generalversammlung sowie der Berliner Metropolinitiative „Sustainable Cities Collaboratory“;
  • … die Akquisition der teilnehmenden Städte, Referent*innen, Moderator*innen, Teilnehmenden und wissenschaftlichen Institutionen im Rahmen von Berliner Initiativen und Veranstaltungen sowie die Kommunikation, Koordination und Korrespondenz mit ihnen und dem Generalsekretariat der Metropole, wissenschaftlichen Begleitern, der Senatskanzlei und dem UCLG-Sekretariat;
  • … die Entwicklung von Zielen, die Konzeption, die Vorbereitung, die Durchführung und das Follow-up von Veranstaltungen.
Projektlaufzeit: 12.03.2018 – 31.12.2020
Auftragsvolumen: EUR 167.904,00
Auftraggeber: Berliner Senatskanzlei (vorher Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz)

use (urban sustainability exchange)

Digitale Wissens- und Austauschplattform zur nachhaltigen Stadtentwicklung.

use (urban sustainability exchange)

Digitale Wissens- und Austauschplattform zur nachhaltigen Stadtentwicklung.

Die digitale Plattform use (urban sustainability exchange) fungiert als Instrument zur Umsetzung der Neuen Urbanen Agenda (NUA) sowie der Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals/SDGs) und richtet sich an Planungsverantwortliche in Politik und Verwaltung ebenso wie an „Urban Practioners“: Mittels internationaler Fallstudien und durch die Vernetzung von Akteuren aus Forschung, Politik, Verwaltung und urbaner Praxis soll das, was use im digitalen Raum leistet, in den städtischen Raum übertragen werden.

Die BBJ Consult AG war maßgeblich an Planung und Aufbau der Plattform beteiligt und ist verantwortlich für die redaktionelle Betreuung incl. Newsletterversand, Bespielung der Social Media-Kanäle, Community Management, Aufbau und Pflege des Partnernetzwerks und Veranstaltungsmanagement. Dabei arbeiten wir eng mit dem Institut für Kultur und Gesellschaft der Western Sydney University zusammen, welches die wissenschaftliche Begleitung der Plattform übernommen hat.

use ist eine Initiative des internationalen Netzwerks Metropolis, das von der Stadt Berlin geleitet und co-finanziert wird.

@use_platform #useMetropolis

Projektlaufzeit: 31.01.2018 – 31.12.2019
Auftragsvolumen: EUR 76.752,00
Auftraggeber: Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Netzwerk “Verstärker”

Plattform für Multiplikator*innen der politischen Bildung.

Netzwerk “Verstärker”

Plattform für Multiplikator*innen der politischen Bildung.

Das Netzwerk „Verstärker“ der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb richtet sich an Multiplikator*innen aus der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit. In unterschiedlichen Formaten werden Strategien und modellhafte Projektideen zur Arbeit mit Jugendlichen aus sog. politikfernen und bildungsbenachteiligten Milieus entwickelt mit dem Ziel, diese zu stärken und aktiv in das gesellschaftspolitische Leben mit einzubinden. Dabei findet ein ständiger Abgleich von wissenschaftlichen Erkenntnissen, gemeinsam erlebter praktischer Arbeit sowie der Nachsteuerung der entwickelten Konzepte statt.

Die BBJ Consult AG ist mit der Organisation, Pflege und Betreuung des Netzwerkes „Verstärker“ und die Koordination aller Netzwerk-Aktivitäten betraut.

Wir erstellen jährlich einen Feinarbeitsplan sowie Detailkonzepte zur Organisation, Umsetzung und Nachbereitung verschiedenster Veranstaltungen wie Arbeitsgruppentreffen, nationalen Fachtagungen, Netzwerktreffen mit bis zu 100 Teilnehmenden sowie ein- und mehrtägige Workshops („Aktionsformate“) für Jugendliche. Darüber hinaus koordinieren wir eine modulare Fortbildungsreihe für Multiplikator*innen. Diese beinhaltet fünf Module mit thematisch relevanten Schwerpunkten wie Argumentationstrainings, jugendliche Lebenswelten, Projektmanagement und Social Media. 

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit incl. das Verfassen von Pressemitteilungen und Mailings für die bpb und die Betreuung der Verstärker Facebook-Gruppe gehört ebenso zu unseren Aufgaben wie die kontinuierlich Anregung zu (Online-) Diskussionen zu bildungspolitischen Themen.  

Projektlaufzeit: 01.10.2017 – 30.09.2020
Auftragsvolumen: EUR 655.825,00
Bundesministerium des Inneren & Bundeszentrale für politische Bildung

Europäischer Sozialfonds (ESF) Berlin

Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Integration in Europa.

Europäischer Sozialfonds (ESF) Berlin

Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Integration in Europa.

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Integration in Europa. Gefördert werden Projekte, die zur Entwicklung persönlicher und beruflicher Kompetenzen beitragen, in allgemeine und berufliche Bildung und lebenslanges Lernen investieren und die soziale Integration zur Bekämpfung von Armut und Diskriminierung fördern. Durch Investitionen in die derzeitigen und zukünftigen Arbeitskräfte in Europa hilft der ESF den Menschen, (bessere) Arbeitsplätze zu erhalten, benachteiligte Menschen in die Gesellschaft zu integrieren sowie bessere Bildung und gerechtere Lebenschancen für alle zu gewährleisten.

„Der ESF ermöglicht Menschen, ihre berufliche Zukunft in die Hand zu nehmen. Auch unter schwierigen Umständen oder bei einem zweiten Anlauf.“  (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

In der Förderperiode 2014-2020 stehen dem Land Berlin rund 215 Millionen Euro aus dem ESF zur Verfügung. Hauptzielgruppen sind benachteiligte Jugendliche (insbesondere ohne Schul- oder Berufsabschluss), Frauen, Langzeitarbeitslose, Geringqualifizierte oder Geringverdiener sowie Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere solche mit schwierigen persönlichen Verhältnissen (bspw. Geflüchtete).

Gemäß den „Leitsätzen für die Auswahl von Projekten“ im Operationellen Programm des ESF in Berlin für den genannten Förderzeitraum werden die zu fördernden Projekte von zwei zentralen Institutionen ausgewählt. Als Subunternehmer eines der beiden Unternehmen unterstützt die BBJ Consult AG bei der Prüfung von Projektanträgen im Rahmen des ESF Berlin.

Unser ESF-Team ist für die Prüfung und Bewertung von Anträgen und Angeboten nach den folgenden Kriterien verantwortlich:

  • Projektbeschreibung und Plausibilität des inhaltlichen Antrags oder Angebots
  • Zuverlässigkeit und Fachkompetenz des Antragstellers
  • Angemessenheit der Kostenkalkulation und der Finanzplanung (Eingruppierung in Entgeltgruppen, Kalkulation der Personalkosten, Plausibilität des Einkommens der Teilnehmenden, Beiträge an die Berufsgenossenschaft, Plausibilität der Mietkostenkalkulation, Abschreibungen, Leasing, Reisekosten, Sachkosten)
  • Weitere Indikatoren (Zeitplanung, Zielgruppe(n), Teilnehmende, Anzahl der Projektstunden, Aufteilung in Theorie und Praxis)
  • Formale Aspekte (Notwendigkeit und Angemessenheit der Finanzierung, Erst-/ Doppelförderung, Interessenkonflikte und Betrugsprävention, ordnungsgemäße Buch- und Geschäftsführung, Zuverlässigkeit, finanzielle, operative und administrative Leistungsfähigkeit, KMU, De-minimis usw.)
  • Anforderungen hinsichtlich Projektaufruf, Beitrag des Projekts zur Erreichung der spezifischen Ziele des operativen Programms und der Grundsätze des ESF
  • Projekterfolgskriterien
  • Einhaltung des europäischen und des nationalen Rechts
  • Einhaltung der Publizitätsvorschriften

Unsere Dienstleistung umfasst die Prüfung und Bewertung der genannten Projekte und Angebote sowie die Dokumentation und Berichterstattung.

Die Antragsprüfungen werden in Absprache mit den folgenden Senatsverwaltungen durchgeführt: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie; Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe; Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung; Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales; Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz; Senatsverwaltung für Kultur und Europa; Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung; Der Regierende Bürgermeister / Senatskanzlei incl. Wissenschaft und Forschung.

Projektlaufzeit: 01.09.2017 – 31.12.2019 und 01.01.2020 – 31.12.2021
Auftragsvolumen: kein festes Budget / Rahmenvereinbarung
Auftraggeber: EFG Europäisches Fördermanagement GmbH

Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR)

Instrument zur Einordnung der Qualifikationen des deutschen Bildungssystems.

Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR)

Instrument zur Einordnung der Qualifikationen des deutschen Bildungssystems.

Der Deutsche Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR) ist ein Instrument zur Einordnung der Qualifikationen des deutschen Bildungssystems. Er soll zum einen die Orientierung im deutschen Bildungssystem erleichtern und zum anderen zur Vergleichbarkeit deutscher Qualifikationen in Europa beitragen. Um transparenter zu machen, welche Kompetenzen im deutschen Bildungssystem erworben werden, definiert er acht Niveaus, die den acht Niveaus des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) entsprechen. Der EQR dient als Übersetzungsinstrument, das hilft, nationale Qualifikationen europaweit besser verständlich zu machen. Als nationale Umsetzung des EQR berücksichtigt der DQR die Besonderheiten des deutschen Bildungssystems und trägt zur angemessenen Bewertung und zur Vergleichbarkeit deutscher Qualifikationen in Europa bei.

Die Entwicklung des DQR erfolgte unter gemeinsamer Verantwortung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz. Zur Erarbeitung des DQR und zur Koordination des Prozesses setzten sie eine Bund-Länder-Koordinierungsgruppe DQR ein, der auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die Wirtschaftsministerkonferenz angehörten. Mit Einführung des DQR im Mai 2013 wurde aus der Bund-Länder-Koordinierungsgruppe DQR die Bund-Länder-Koordinierungsstelle DQR. An der Erarbeitung und Umsetzung des DQR sind  darüber hinaus weitere relevante Akteure beteiligt wie Einrichtungen der Hochschulbildung und der beruflichen Bildung, Sozialpartner und Wirtschaftsorganisationen sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis. Gemeinsam bilden sie den Arbeitskreis DQR. Hier werden alle relevanten Entscheidungen und Beschlüsse zur Entwicklung und Umsetzung des DQR beraten und verabschiedet. In weiteren Arbeitsgruppen haben sich über hundert Expertinnen und Experten an der Erprobung und Entwicklung des DQR beteiligt.

Die BBJ Consult AG unterstützt gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH das Bundesministeriums für Bildung und Forschung seit Anbeginn bei der Entwicklung, Implementierung und Koordinierung des DQR auf administrativer, inhaltlicher und organisatorischer Ebene. Neben der allgemeinen Gremienarbeit und der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Arbeitsgruppentreffen, Sitzungen, Tagungen und Workshops in Deutschland und auf EU-Ebene leisten wir fachlich-inhaltliche Zuarbeiten wie bspw. die Erstellung von Analysen, Argumentationshilfen und redaktionellen Beiträgen. Darüber hinaus beraten wir bei Fragen hinsichtlich der Zuordnung von Qualifikationen zum DQR und kümmern uns um die Außenkommunikation sowie die Weiterentwicklung und Pflege der DQR-Onlinepräsenz.

Projektlaufzeit: 01.02.2017 – 31.01.2021
Auftragsvolumen: EUR 553.045,00
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Internationaler Austausch, Städtepartnerschaften & -netzwerke

Fachliche, organisatorische und politische Unterstützung der Senatsverwaltung auf internationaler Ebene.

Internationaler Austausch, Städtepartnerschaften & -netzwerke

Fachliche, organisatorische und politische Unterstützung der Senatsverwaltung auf internationaler Ebene.

Seit 2010 unterstützt die BBJ Consult AG die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit verschiedenen Dienstleistungen im Bereich EU und Internationales. Dazu gehören u.a.

  • inhaltliche und organisatorische Vorbereitung, Durchführung und Bewertung von Veranstaltungen im In- und Ausland
  • Unterstützung bei der Kommunikation
  • Vorsitz bei Arbeitsgruppensitzungen
  • Evaluation und Auswertung von Sitzungen sowie die Erstellung und Verbreitung der Sitzungsprotokolle
  • politische, fachliche und technische Unterstützung bei der Umsetzung eines Memorandums (Berlin – Moskau)
  • Koordination der Aktivitäten zwischen den beteiligten Senats- und Stadtverwaltungen
  • sprachliche Unterstützung

Arbeitsgruppe „Barrierefreie Städte für alle“

Unterstützung der Senatsverwaltung in ihrer Funktion als Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Barrierefreie Städte für alle“ im Rahmen des Mobilitätsforums von EUROCITIES. Die Dienstleistungen von BBJ umfassten die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung von Veranstaltungen, die Unterstützung bei der Kommunikation mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe (22 Städte und 4 Organisationen) und teilweise den Vorsitz von Arbeitsgruppensitzungen, die anschließende Auswertung sowie die Erstellung und Verbreitung der Sitzungsprotokolle.

Städtepartnerschaft Berlin-Moskau

Politische, fachliche und technische Unterstützung bei der Umsetzung eines von Berlin und Moskau unterzeichneten Memorandums mit Schwerpunkt auf der Ausbildung der Moskauer Stadtverwaltung im Bereich barrierefreie Stadtplanung. Wir beraten bei der jährlichen Organisation von ein- und mehrtägigen Veranstaltungen in Berlin und Moskau, konzipieren die Fachprogramme, koordinieren die Aktivitäten der beiden Stadtverwaltungen und leisten sprachliche Unterstützung bei den Veranstaltungen.

„Europa Mitdenken“

Organisatorische und fachliche Unterstützung bei der Planung und Umsetzung des Fortbildungsangebots „Europa mitdenken“, das alle zwei Jahre in Brüssel stattfindet. Das Angebot richtet sich mit verschiedenen Fachvorträgen und Diskussionen an Führungskräfte der Berlin Verwaltung.

„No regrets – Pre-acting and adapting to climate change“

Unterstützung bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von zwei Dialogveranstaltungen, „No regrets – Pre-acting and adapting to climate change“, in Berlin und Brüssel. Die BBJ Consult AG war für die Gewinnung von Referent*innen und Teilnehmenden, für die Organisation der Konferenz sowie die Kommunikation mit allen Beteiligten verantwortlich.

Projektlaufzeit: 01.03.2010 – 31.08.2014 und 01.09.2014 – 31.12.2019
Auftragsvolumen: EUR 527.920,00

Auftraggeber: Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Städtepartnerschaft Berlin-Moskau

Weiterbildung von Beamten der Moskauer Stadtregierung im Bereich barrierefreie Stadtplanung.

Städtepartnerschaft Berlin-Moskau

Weiterbildung von Beamten der Moskauer Stadtregierung im Bereich barrierefreie Stadtplanung.

Die BBJ Consult AG unterstützt die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und das Ministerium für Arbeit und Soziales in Moskau auf politischer, fachlicher und technischer Ebene bei der Umsetzung eines von beiden Städten unterzeichneten Memorandums. Schwerpunkt ist die Ausbildung der Moskauer Stadtverwaltung im Bereich barrierefreie Stadtplanung. Unser Team berät bei der jährlichen Organisation von mehrtägigen Veranstaltungen in Berlin und Moskau, konzipiert die Fachprogramme, koordiniert die Aktivitäten der beiden Stadtverwaltungen und leistet sprachliche Unterstützung bei den Veranstaltungen.

 

Projektlaufzeit: 01.03.2010 – 31.08.2014 und 01.09.2014 – 31.12.2019
Auftragsvolumen: kein festes Budget / Rahmenvereinbarung
Auftraggeber: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz & Ministerium für Arbeit und Soziales Moskau

"Barrierefreie Städte für Alle"

Engagement für ein barrierefreies Europa.

"Barrierefreie Städte für Alle"

Engagement für ein barrierefreies Europa.

Seit 2010 unterstützt die BBJ Consult AG die europaweiten Aktivitäten der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, u.a. in ihrer Funktion als Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Barrierefreie Städte für Alle“. Die Arbeitsgruppe wurde im Rahmen des Mobility-Forums von EUROCITIES zur Umsetzung der Europäische Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen (2010-2020) geschaffen.

Unsere Dienstleistungen umfassen die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung von ein- und mehrtägigen Veranstaltungen, die Unterstützung bei der Kommunikation mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe (22 Städte und 4 Organisationen) und teilweise den Vorsitz von Arbeitsgruppensitzungen, die anschließende Auswertung sowie die Erstellung und Verbreitung der Sitzungsprotokolle.

Darüber hinaus durften wir bei der Vorbereitung, Durchführung und Bewertung von zwei Dialogveranstaltungen „No regrets – Pre-acting and adapting to climate change“ in Berlin und Brüssel mitwirken. Dieser Service umfasste die Gewinnung von Referent*innen und Teilnehmenden, die Organisation der Konferenz sowie die Kommunikation mit allen Beteiligten.

 

Projektlaufzeit: 01.03.2010 – 31.08.2014 und 01.09.2014 – 31.12.2019
Auftragsvolumen: kein festes Budget / Rahmenvereinbarung
Auftraggeber: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Social Innovation – Empowering the Young (SocIEtY) for the Common Good

Verbesserung der Lebensqualität junger Menschen durch die Förderung sozialer Innovationen.

Social Innovation – Empowering the Young (SocIEtY) for the Common Good

Verbesserung der Lebensqualität junger Menschen durch die Förderung sozialer Innovationen.

Im Rahmen von SocIEtY wurde über den Zeitraum von zwei Jahren untersucht und ausgewertet, wie benachteiligte junge Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren, die zunehmend sozialer Ausgrenzung und Armut ausgesetzt sind und von Gesellschaft, Politik und staatlichen Institutionen zurückgelassen werden, in verschiedenen europäischen Ländern leben. Ziel war es herauszufinden, welche sozialen und institutionellen Möglichkeiten geschaffen werden müssen um es ihnen zu ermöglichen, ein gutes Leben zu führen.

Das Projekt lieferte eine empirische Grundlage zur Entwicklung einer breiten Wissensbasis zur Förderung einer sozial-innovativen Politikgestaltung und verdeutlichte den Bedarf nach einer transnationalen Jugendstrategie, die auf der Zusammenarbeit politischer Entscheidungsträger und Interessengruppen auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene aufbaut. Darüber hinaus lieferte SocIEtY wertvolle Empfehlungen für politische Entscheidungsträger und gesellschaftliche Akteure bei der Ausarbeitung und Festlegung von sozialpolitischen Maßnahmen und Aktionsplänen auf europäischer Ebene.

Insgesamt waren 13 Projektpartner aus 11 Ländern an dem von der Europäischen Kommission geförderten Vorhaben beteiligt.

Als Konsortialpartner war die BBJ Consult AG für die Aufarbeitung, Präsentation und Verbreitung der Projektergebnisse und der im Projekt entwickelten Empfehlungen für politische Akteure auf europäischer Ebene verantwortlich. Dies beinhaltete u.a. die Planung und Steuerung der Projektaktivitäten im Hinblick auf die Präsentation der Projektergebnisse, die Entwicklung, Gestaltung und Umsetzung von Kommunikationsmaterialien wie Projektflyer, -homepage und -newsletter, projektergebnisbezogene Netzwerkarbeit im europäischen Raum sowie die Verbereitung, Durchführung und Nachbereitung der internationalen Projektabschlusskonferenz in Brüssel.

Projektlaufzeit: 01.01.2014 – 31.12.2015
Auftragsvolumen: EUR 56.400,00

Auftraggeber: Europäische Kommission

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